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Ohne Agentur-Theater.
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Standpunkt · Feld-Notizen · Industrie-Recruiting · NRW

Fünf Monate Stellenanzeigen. Kein einziges Arbeitgeber-Video.

Anonymisierter Befund aus einem echten Audit · Industrie-Recruiting · NRW · Juli 2026

Recruiting-Audit bei einem Industrie-Unternehmen in NRW. Die Stellenanzeigen liefen seit fünf Monaten auf Social-Plattformen, mit Budget dahinter. Aber: kein einziges Arbeitgeber-Video, keine echten Gesichter. Bewerber sahen Textblöcke und Logo-Kacheln. Der Cost-per-Applicant lag beim Vierfachen des Benchmarks.

Warum das passiert

Weil Stellenanzeigen intern als Verwaltungsakt behandelt werden, nicht als Werbung. HR schreibt den Text, Marketing schaltet ihn, fertig. Dabei konkurriert die Anzeige im Feed nicht mit anderen Stellenanzeigen, sondern mit allem: Fußball-Clips, Memes, Nachrichten. Ein Textblock verliert diesen Kampf immer. Eine Fachkraft wechselt den Arbeitgeber nicht wegen einer Aufzählung von Anforderungen, sondern weil sie sieht, wo und mit wem sie arbeiten würde.

So fixt man das

  • Drei ehrliche Mitarbeiter-Statements drehen: am Standort, an der Maschine, ohne Skript-Theater. Ein Drehtag reicht für mehrere Rollen.
  • Video als Hook vor die Anzeige: die ersten drei Sekunden entscheiden. Gesicht und O-Ton schlagen jede Grafik.
  • Pro Rolle testen: Schichtleiter überzeugen andere Argumente als Auszubildende. Eine Anzeige für alle ist eine Anzeige für niemanden.

Was es kostet, das zu ignorieren

Beim Vierfachen des Benchmark-CPA zahlst du für jede Bewerbung drei mal drauf. Auf ein Jahr gerechnet ist das der Unterschied zwischen einem Recruiting-Budget, das Stellen besetzt, und einem, das Reichweite kauft und offene Stellen behält. Wie das richtig aufgesetzt aussieht, steht im Detail auf der Seite zum Industrie-Recruiting.

Und dein Setup?

Wenn du wissen willst, ob derselbe Bruch eure Bewerberkampagnen bremst, prüfen wir Stelle, Region, Botschaft und Bewerberweg gemeinsam. Für Neukundenkampagnen gibt es separat den Lead-Funnel-Audit.