Anonymisierter Befund aus einem echten Audit · Industrie-Recruiting · NRW · Juli 2026
Recruiting-Audit bei einem Industrie-Unternehmen in NRW. Die Stellenanzeigen liefen seit fünf Monaten auf Social-Plattformen, mit Budget dahinter. Aber: kein einziges Arbeitgeber-Video, keine echten Gesichter. Bewerber sahen Textblöcke und Logo-Kacheln. Der Cost-per-Applicant lag beim Vierfachen des Benchmarks.
Weil Stellenanzeigen intern als Verwaltungsakt behandelt werden, nicht als Werbung. HR schreibt den Text, Marketing schaltet ihn, fertig. Dabei konkurriert die Anzeige im Feed nicht mit anderen Stellenanzeigen, sondern mit allem: Fußball-Clips, Memes, Nachrichten. Ein Textblock verliert diesen Kampf immer. Eine Fachkraft wechselt den Arbeitgeber nicht wegen einer Aufzählung von Anforderungen, sondern weil sie sieht, wo und mit wem sie arbeiten würde.
Beim Vierfachen des Benchmark-CPA zahlst du für jede Bewerbung drei mal drauf. Auf ein Jahr gerechnet ist das der Unterschied zwischen einem Recruiting-Budget, das Stellen besetzt, und einem, das Reichweite kauft und offene Stellen behält. Wie das richtig aufgesetzt aussieht, steht im Detail auf der Seite zum Industrie-Recruiting.
Wenn du wissen willst, ob derselbe Bruch eure Bewerberkampagnen bremst, prüfen wir Stelle, Region, Botschaft und Bewerberweg gemeinsam. Für Neukundenkampagnen gibt es separat den Lead-Funnel-Audit.