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Standpunkt · Feld-Notizen · Maschinenbau · Recruiting

90% des Budgets auf einer Plattform. Die Zielgruppe war längst woanders.

Anonymisierter Befund aus einem echten Audit · Maschinenbau · Recruiting · Juli 2026

Recruiting-Audit bei einem Maschinenbauer. Das Media-Budget lag zu 90% auf einer einzigen Plattform, seit Jahren, aus Gewohnheit. Das Problem: Die Zielgruppe hatte sich weiterbewegt. Ein relevanter Teil der gesuchten Fachkräfte war dort kaum noch aktiv. Rechnerisch blieben rund 40% der erreichbaren Zielgruppe einfach unberührt.

Warum das passiert

Weil "hat immer funktioniert" das teuerste Argument im Marketing ist. Kanal-Entscheidungen werden einmal getroffen und dann jahrelang nicht hinterfragt. Plattform-Nutzung verschiebt sich aber laufend, gerade bei jüngeren Fachkräften. Wer nur einen Kanal bespielt, hat außerdem keinerlei Vergleichswert: Ob der CPA gut oder schlecht ist, weiß man erst, wenn ein zweiter Kanal danebenliegt.

So fixt man das

  • Test-Budget abzweigen: einen zweiten Kanal mit einem klar begrenzten Anteil des Budgets anspielen, zwei Wochen laufen lassen.
  • Nach CPA entscheiden, nicht nach Gefühl: Kosten pro qualifizierter Bewerbung vergleichen, dann umverteilen.
  • Quartalsweise wiederholen: Kanal-Mix ist keine Einmal-Entscheidung, sondern eine Routine.

Was es kostet, das zu ignorieren

Verschenkte Reichweite heißt im Recruiting: Stellen bleiben länger offen. Und eine offene Stelle kostet jeden Monat Produktivität, Überstunden im Team und im Zweifel Aufträge. Der Zwei-Wochen-Test kostet dagegen fast nichts. Das Verhältnis sollte die Entscheidung einfach machen.

Und dein Setup?

Ob dieselbe Stelle bei dir bricht, zeigt der Lead-Funnel-Audit: 3 Minuten, im Browser, ohne E-Mail. Wer es beziffert haben will, nimmt den Funnel-Teardown: 5 Tage, schriftlicher Befund, Geld zurück ohne Hebel über 5k/Monat.